Fehler
  • Fehler beim Laden des Feeds

Move zum Beruf

We like Move zum Beruf!

Explore

Veranstaltungen & Tipps

Faszination Technik Faszination Technik 06.01.2016
"Faszination Fliegen" vom 12.2. bis 24.03.2016 Auch in diesem Jahr brennen Mädchen wie Jungen wieder...
More detail

PraxisBlog

Beitragsseiten

3. Wo arbeitet man? (z.B. Werkstatt, Büro ...)
Die Arbeitsorte sind genauso vielfältig wie die Aufgaben. Man findet uns eigentlich überall. Wenn man also einen Beruf sucht, bei dem man überall einen Einblick bekommen kann, ist der Gebäudereiniger genau der richtige. Wir sind sowohl im Krankenhaus tätig, auf dem Flugplatz, in Atomkraftwerken, in normalen Büros, eigentlich überall, wo Schmutz anfällt, denn der muss dann auch irgendwie wieder beseitigt werden.

4. Mit wem bzw. mit was arbeitet man? (z.B. mit Menschen, Pflanzen, Werkzeug, Büromaterial ...)
Der Gebäudereiniger hat die verschiedensten Reinigungsmittel, verschiedene Reinigungsverfahren und verschiedene Reinigungsmaschinen. Das kommt ganz auf die Aufgabenstellung an. Es kann sein, mal ganz klassisch, dass man für eine einfache Aufgabe auch mal einen Schrubber in die Hand nehmen muss. Es kann aber auch durchaus sein, dass man mit einem Automaten fahren muss, der mehrere 10.000 Euro kostet, oder dass man mit einer Hubarbeitsbühne arbeiten muss. Das kann auch mal über mehrere hundert Meter in die Höhe gehen, das ist eben ganz verschieden. Wir arbeiten mit Leuten aus aller Welt. Meistens arbeitet der Gebäudereiniger gewöhnlich im Team, es gibt aber auch viele Aufgaben, wo man alleine losfahren muss, zum Beispiel mit einem Firmenwagen, der voll ausgerüstet ist und dann alleine die Aufgaben lösen muss.

5. Was ist gut und was ist nicht so gut an dem Beruf?
Gut ist die Vielfältigkeit. Was nicht so gut ist, dass das Image immer noch sehr schlecht ist. Von Gebäudereinigern sagt man, dass die immer nur putzen. Wir sagen aber, wenn wir das nicht machen, dann bleibt alles liegen und das ist auch nicht so gut. Was ebenfalls nicht so schön ist, dass man vielfach abhängig ist von der Witterung. Der Gebäudereiniger arbeitet viel draußen, zum Beispiel bei der Glasreinigung. Das muss dann für die Kunden gemacht werden, auch wenn das Wetter nicht so toll ist. Außerdem hat man gelegentlich mit gefährlichen Chemikalien zu tun, dafür kann man sich aber entsprechend schützen. Das muss man alles bei diesem Beruf beachten. Gut ist wiederum, dass es während der Arbeiten auch viele Freiheiten gibt, weil der Chef nicht immer mit vor Ort ist. Man kann sich die Arbeit in gewissen Grenzen selbst einteilen. Jeder arbeitet eigenverantwortlich.

6. Was für Arbeitszeiten hat man?
Als typischer Gebäudereiniger arbeitet man in der Regel morgens ab 6.00 Uhr und hat dann einen 7,8- bis 8- Stunden- Tag an 5 Tagen in der Woche. Häufig ist es dann so, dass aber auch viele Arbeiten nur an Wochenenden gemacht werden können, weil beispielsweise viele Büros in der Woche besetzt sind. Dann kann man keine Spezialreinigung durchführen wie zum Beispiel eine Teppichreinigung. Das kann man dann eben erst am Wochenende machen, wenn keiner mehr da ist, oder spätabends oder frühmorgens, bevor die Leute das Büro wieder betreten. Da muss man schon flexibel sein.

7. Benötigt man eine bestimmte Arbeitskleidung und wenn ja, bekommt man die üblicherweise gestellt?
Ja, man benötigt schon eine Arbeitskleidung. Viele Arbeiten sind wetterabhängig, der Gebäudereiniger sollte sich unter anderem gegen Kälte oder Regen schützen, zum Beispiel mit dicken Jacken, wattierten Hosen, Regenschutz. Wenn man aber beispielsweise mit Maschinen arbeitet oder auf Baustellen, dann gehört natürlich dazu, dass man Arbeitsschuhe mit Stahlkappen und Stahlsohle und auch einen Helm hat. Wenn man mit Reinigungsmitteln arbeitet, benötigt man unbedingt Handschuhe, vielleicht auch noch eine Schutzbrille, damit die Augen geschützt werden. In der Regel sollte eine Firma diese Dinge stellen.

8. Welche Alternativen gibt es zu dem Beruf?
Eigentlich keine. Als Ausbildungsberuf gibt es keine Alternative zum Gebäudereiniger. Für den Gebäudereiniger gibt es den Werdegang, dass man seinen Gesellen als Erstes macht und wenn man das bestanden hat, kann man irgendwann seinen Meister machen. Und wenn man dann seinen Meister hat, kann man wieder weitere Ausbildungen machen, kann auch Studienfächer belegen oder wenn man die Hochschulreife hat, das heißt man hat die 12. Klasse erfolgreich absolviert, kann man auch technischer Betriebswirt/Gebäudemanagement studieren. Das sind höher gelegene Alternativen. Eine andere Alternative, die aber eigentlich keine ist: Man bleibt ungelernt und bleibt ganz normale Reinigungskraft oder Helfer. Aber da bleibt man eben auch immer ungelernt und kann dann eben auch weniger verdienen.

9. Arbeitet man auch im Außendienst?
Ja, überwiegend.