Fehler
  • Fehler beim Laden des Feeds

Move zum Beruf

We like Move zum Beruf!

Explore

Veranstaltungen & Tipps

Faszination Technik Faszination Technik 06.01.2016
"Faszination Fliegen" vom 12.2. bis 24.03.2016 Auch in diesem Jahr brennen Mädchen wie Jungen wieder...
More detail

PraxisBlog

VORSTELLUNG VOM BERUF 1. Wie kann ich mir den Beruf vorstellen? Der Maurer ist starken Witterungseinflüssen ausgesetzt, arbeitet unter anderem im Neubaubereich natürlich viel draußen, in der Modernisierung ist er auch Staubbelastungen ausgesetzt. Und er muss eben auch handwerkliche Voraussetzungen mitbringen. 2. Was sind die Aufgaben / Tätigkeiten? Der Maurer muss Bauwerke erstellen, muss Mauern erstellen, muss Bögen mauern, er muss Wandputz herstellen, Deckenputz herstellen. Auch mal leichte Abbrucharbeiten ausführen, wobei das nicht unbedingt dem Berufsbild des Maurers entspricht. 3. Wo arbeitet man? (z.B. Werkstatt, Büro ...) Auf Baustellen. In der Sanierung natürlich auch in Wohnungen, die modernisiert werden. Dann arbeitet der Handwerker natürlich auch in den Wohnungen, die eben halt bewohnt sind. Da setzt man natürlich voraus, das er die Arbeiten dann auch ordentlich macht, die Baustelle ordentlich verlässt. Was im Gegensatz zu einer Neubaustelle eben nicht erforderlich ist. Zwar gehört da auch eine gewisse Ordnung dazu, dass man nicht einfach von seiner Baustelle wegläuft und alles stehen und liegen lässt, aber letztendlich ist das in einer Wohnung ein anderes Arbeiten als auf dem Neubau. Da ist man vom Kunden abhängig, der erwartet ein vernünftiges Zimmer. 4. Mit wem bzw. mit was arbeitet man? (z.B. mit Menschen, Pflanzen, Werkzeug, Büromaterial ...) Ein Maurer hat eine große Kelle, mit der er Steine vermauern kann. Er hat viele kleiner Kellen, mit denen er modellieren kann, gerade im Altbaubereich. Er hat eine Wasserwaage, er hat Pinsel, mit denen er gewisse Sachen auch fein strukturiert nacharbeiten kann, er hat einen Zollstock, einen Bleistift und einen Mauerwerkshammer. Das ist das Grundwerkzeug. 5. Was ist gut und was ist nicht so gut an dem Beruf? Der Maurer ist der Witterung ausgesetzt. Im Winter ist es kalt, im Sommer ist es heiß. Er ist Staubbelastungen ausgesetzt. Er ist durch die Fertigprodukte, die es bei den Baustoffen gibt, einer gewissen Staubbelastung ausgesetzt. Er ist natürlich auch Lärm ausgesetzt. Was ist gut an dem Job? Man hat ein sehr breites Ausbildungswissen. Es wird ein sehr breites Wissen vermittelt in der Ausbildung, was man auch nachher im Beruf nutzen kann. Folgendes lernt man in der Ausbildung ansatzweise: Zimmererarbeiten, Fliesenarbeiten, Putzarbeiten. Es werden Bewehrungsarbeiten angesprochen, also sprich: Eisenformen und Stahlbeton herstellen. Es werden Betonierarbeiten angesprochen, Pflasterarbeit, Straßenbau. Also das ist schon recht umfangreich, was man in der Ausbildung lernt als Maurer. 6. Was für Arbeitszeiten hat man? 40 Stunden Woche. 8 Stunden täglich. 7. Benötigt man eine bestimmte Arbeitskleidung und wenn ja, bekommt man die üblicherweise gestellt? Ja, man benötigt eine Arbeitshose und eine Arbeitsweste. Im Winter hat man natürlich eine andere Kleidung als im Sommer, im Winter hat man eine Arbeitsweste, die gefüttert ist und einen warmen Pullover, den hat man drüber. Helm, Arbeitsschuhe, Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen. Die Winterkleidung wird grundsätzlich von der Firma bezahlt, auch die Sicherheitsschuhe. Die andere Arbeitskleidung bekommt man teilweise günstiger von der Firma gestellt. 8. Welche Alternativen gibt es zu dem Beruf? - 9. Arbeitet man auch im Außendienst? - EIGNUNG 10. Welche Fähigkeiten oder Kenntnisse sollte man mitbringen? Man sollte gute mathematische Kenntnisse haben, weil man in der Berufsschule mit Statik und Baustofflehre zu tun hat. Man sollte ein Zahlenverständnis haben, weil man immer in dem Beruf mit Zahlen konfrontiert wird. Man muss nachher Bauzeichnungen lesen können. Man muss z.B. Grundflächenberechnungen machen. Man muss vom Zollstock ablesen können. 11. Welche Interessen sollte man mitbringen? - 12. Welche Eigenschaften sollte man haben? Man muss körperlich gesund sein, keine Rückenschäden o. ä.. Zahlenverständnis. Man sollte schon zuverlässig und pünktlich sein, und man sollte auch fähig sein im Team zu arbeiten, weil die Maurer doch oft in Kolonnen arbeiten. Da kommt es auf jeden einzelnen an, damit die Arbeit auch geschafft wird. Zwischenfrage: Kann hier auch jemand arbeiten, der Asthma hat? Nein. Aufgrund der vorkommenden Staubbelastung, wäre es nicht so gut. Man hat ja auch Baustoffe, die staubtrocken sind, die man mit Wasser anrühren muss, die stauben. Das ist wie Mehl, wenn man zum Beispiel Pfannkuchen macht, wenn man da Ei und Milch zugibt, das staubt und so ist es bei 100 kg, die man da anmischt, natürlich dementsprechend größer. Also denke ich, wäre nicht so vorteilhaft. Man ist ja auch körperlich sehr stark beansprucht, man muss Steine tragen, Zementsäcke, die wogen mal 50 kg, mittlerweile wiegen sie noch 25 kg. Das ist schon ein Beruf, der körperlich einiges verlangt. 13. Für wen ist die Ausbildung nicht geeignet? - 14. Muss man sich mit dem Computer auskennen? Nein. VORAUSSETZUNGEN 15. Wie sollte das Zeugnis aussehen? Benötigt man einen bestimmten Notendurchschnitt? Das Zeugnis sollte schon so aussehen, dass man in Mathematik eine 3 hat. Das man ein Zahlenverständnis entwickelt hat. Einen bestimmten Notendurchschnitt kann ich nicht sagen. Wenn man in Religion eine 6 hat, ist das für einen Maurer nicht relevant. 16. Welche Fächer sind wichtig? Mathematik und Deutsch. 17. Welche gesundheitlichen Voraussetzungen sollte man erfüllen? - 18. Ist die Arbeit körperlich anstrengend? Muss man kräftig sein oder Ausdauer haben? Ja. 19. Sollte man schmutzunempfindlich sein? - 20. Sollte ich vorher ein Praktikum machen? Ja. Das ist besser für beide Beteiligten. Wenn man so jung ist, weiß man oftmals gar nicht, was das überhaupt bedeutet, diese Arbeit. Damit man grundsätzlich nicht den falschen Eindruck hat. Jeder erzählt ja etwas anderes über den Beruf und man selber hat auch eine Vorstellung und da ihr so jung seid teilweise. Es kommen auch einige Auszubildende, die sind schon 21. 21. Benötige ich einen Führerschein? Nicht unbedingt. Es ist aber natürlich fürs Berufsleben nachher einfacher, weil der Maurer ja doch keine regelmäßige Einsatzstelle hat, sondern mehrere Baustellen im Laufe des Jahres hat. Mit dem Werkzeug immer mit der Bahn oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, das ist doch recht anstrengend. 22. Muss ich ein bestimmtes Alter haben? Nein. ZUKUNFT 23. Wie gut sind die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen? Eigentlich sind sie gut, bloß bei uns zur Zeit nicht. Wir bilden aus und wir haben hier drei Auszubildende. Die Chancen sind grundsätzlich gut. 24. Wie gut sind die Chancen nach der Ausbildung eine Arbeit zu finden? Eigentlich sind die Chancen gut, wobei man da auch differenzieren muss, in welchem Bereich der Maurer arbeiten wird. Wir haben einmal den Bereich Neubau und einmal den Bereich Instandsetzung, Modernisierung. Und für mich geht ganz klar der Trend dahin, dass der Bereich Modernisierung schon die Zukunft sein wird. Die Grundstücke werden immer rarer, dass heißt für Maurer, die sich spezialisiert haben auf den Bereich Modernisierung, Instandsetzung, denk ich mal, ist die Chance nach der Ausbildung eine Arbeit zu finden größer als für einen Neubaumaurer, der sich nur speziell auf den Bereich Neubau konzentriert. 25. Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es? Ich kann nach der Ausbildung meinen Maurermeister machen, ich kann meinen Bauingenieur machen, dass setzt aber voraus, dass ich eine Fachhochschulreife nachhole. Ich kann studieren, ich kann meinen Betriebswirt im Handwerk machen. Also es gibt schon viele Möglichkeiten, viele Aufstiegsmöglichkeiten. 26. Hat der Beruf Zukunft? Auf jeden Fall. Wohnen wollen wir alle. Die Häuser werden immer älter. Es fallen welche weg, es werden neue gebaut, Häuser gepflegt.
Kommentar (0) Aufrufe: 1386
Maurer arbeiten unter anderem in Hochbauunternehmen, Betonbau-firmen, oder im Fertighausbau, aber auch im Baustofffachhandel. Diesen Beruf kann man in einer dualen also betrieblichen Ausbildung erlernen. Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre. Der Berufsschulunterricht findet an der G 19 statt (Adresse s. Kapitel 7).
Kommentar (0) Aufrufe: 991