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Man arbeitet im Büro, im Sitzungssaal, in der Bibliothek und zuhause. In diesem Beruf ist Teamarbeit und Einzelarbeit sehr ausgeglichen, denn man arbeitet ungefähr 50% im Team und 50% alleine. Man arbeitet mit Materialien wie Stiften, Papier, Büchern und Computern. Gut an diesem Beruf ist, dass es keine festen Arbeitszeiten gibt. Doch nicht so gut wäre zum Beispiel, dass man sehr viel nachlesen muss, weil man niemals alle Rechtslagen auswendig lernen kann. Fähigkeiten, die man für diesen Beruf mitbringen muss sind zum Beispiel: Texte lesen, verstehen und auswerten können, soziale Kompetenz, logisches Denken aber auch großes Interesse für Mathe, Deutsch und PGW ist wichtig. Ein typischer Arbeitstag wäre zum Beispiel: 8:20 im Büro ankommen, zuerst die Post und E-Mails ankucken und bearbeiten. Danach werden Akten bearbeitet oder es finden mündliche Behandlungen statt. Dann muss man für spezielle Fälle viel lesen, reden und recherchieren und um 19:00 wäre Feierabend. Die Arbeitszeiten können aber auch variieren, da es keine festen Arbeitszeiten gibt, 38,5 Stunden pro Woche sind Minimum.

Diesen Beruf kann man ergreifen wenn man nach seinem Abitur Jura studiert und sein erstes Staatsexamen schreibt. Danach führt man ein Referendariat durch und es folgt ein zweites Examen. Im Studium lernt man das gesamte deutsche (europäische) Recht. Der erste Teil des Studiums ist nicht festgelegt aber nach 4-5 Jahren sollte man fertig sein. Der zweite Teil, also das Referendariat, dauert 2 Jahre aber im Einzelfall kann es verkürzt werden. Während des Studiums verdient man nichts und im Referendariat 900 Euro. Dann verdient man ungefähr Lehrergehalt also knapp 4000 Brutto.

Unser Interview-Partner persönlich hat diesen Beruf gewählt, weil er sich schon immer für diese Themen Interessiert hat und weil er es toll findet Streitigkeiten zu klären. Er findet es besonders toll, dass er keinen Chef hat und er sich die Arbeit selber einteilen kann, aber er könnte auf anstrengendere Kläger verzichten. Jeder, der an diesem Beruf Interessiert ist, sollte mal einen Boys and Girls Day oder ein Praktikum machen, sich Gerichtsverhandlungen anschauen und sich in der Schule anstrengen.  

Dieser Text entstand aufgrund eines Interviews mit einem Richter am Finanzgericht Hamburg.

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